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Neues von der Montessori-Schule Bayerwald ...

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Schulanfangsfest in Oberried

11.09.2017: Schulstart in Oberried

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Schulstart in Grafenwiesen

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Was in und um die Montessorischule bisher geschah ...

Schule in Grafenwiesen

17.07.2017: ...wurde genehmigt

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Spende vom Theaterpatchwork

Juni 2017: Vielen, lieben Dank...

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David Marges in Oberried

21.06.2017: Musikinstrumente zum Anfassen...

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Tag der offenen Tür

am 20. Mai 2017

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Ich bin Pate

Februar 2017: Danke, danke, danke...

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Achtsamkeitstraining

für die Kinder der Dritten und...
Januar 2017

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Graffiti Workshop

Oktober 2016 Kreativ austoben

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Schultüten auspacken

13.09.2016 Endlich war es soweit...

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Schulanfangsfest 2016

12.09.2016 Start ins neue Schuljahr...

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Projekt Hühnerstall

10.09.2016 Hühnerstall gesucht.... gefunden!

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Abschlussfeier 2016

27.07.2016 Abschied nehmen...

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100. Mitglied

Juli 2016 Was für ein Meilenstein...

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Musical Ritter Rost

23.07.2016 Ritter Rost und das Gespenst...

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Montessori-Zeltlager

28.06.2016 Traumwetter und tolles Programm ...

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Projekt Feuer-Wasser-Luft-Erde

15.06.2016 Angebote rund um die Elemente ...

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Erstkommunion 2016

30.04.2016 Ein herrlicher (Sonnen-)Tag...

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Musical - Wer küsst den Frosch

17.03.2016 "Wer küsst den Frosch"? ...

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Skiwoche

25.01.2016 Auf zum Riedlberg ...

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Wintersonnenwende

22.12.2015 Das Jahr ausklingen lassen ...

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Kindergottesdienst im Advent

28.11.2015 Weihnachts-Musical...

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Adventsmärkte 2015

21.11.2015 In der staaden Zeit ...

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Musical-Aufführung

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Wandertag zur Ameisenstraße

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Schulanfangsfest

14.09.2015 Schulanfangsfest um 16 Uhr ...

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Drachselsrieder Kirwa

29.08.2015 Drachselsrieder Kirwa ...

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Waldfest

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Kommunionausflug mit Dankgottesdienst

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Häufige Fragen

Hier finden Sie eine Zusammenstellung der am häufigsten gestellten Fragen zur Montessori-Pädagogik.

Montessori? Hat das nicht irgendetwas mit Behinderten zu tun?

Maria Montessori begann ihre Arbeit mit der Beobachtung von behinderten Kindern und erkannte, dass sich deren Fähigkeiten am ehesten über eine Aktivierung der Sinne erreichen lassen. Daraus entwickelte sie allmählich ihre Pädagogik für alle Kinder.

Maria Montessori hat um 1900 ihre Methode entwickelt. Ist sie daher nicht schon reichlich veraltet?

Die Pädagogik Montessoris hat ihre Aktualität nicht eingebüßt, ganz im Gegenteil. Kinder müssen zum Lernen zur inneren Ruhe und zur Konzentration finden. Wir bieten ihnen den Rahmen dafür. Die moderne Hirnforschung bestätigt heute die Prinzipien der Montessori-Pädagogik als wesentliche Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen und eine tragfähige Bildung.
In unseren Einrichtungen werden die Kinder zum eigenen kreativen Denken ermutigt und dürfen Fehler machen, um daraus zu lernen. Wir lassen ihnen die Zeit, Lösungswege selber zu erarbeiten, weil sie dann auch verstanden werden.

Selbstbestimmtes Lernen in jeglichem Alter? Aber Kinder und Jugendliche können ohne Druck doch gar nicht lernen.

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass Kinder und Jugendliche nichts lernen wollen. Im Gegenteil, ihr ganzes Leben ist auf Lernen ausgerichtet und wir bieten ihnen die Plattform, sich die Lerninhalte in ihrem Tempo, auf ihre Art und Weise und nach ihren Interessen anzueignen. Dabei orientieren wir uns am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan in den Kinderhäusern, bzw. am Bayerischen Lehrplan in der Schule. Nach vier Jahren Grundschule hat ein Schüler bei uns alle Inhalte erlernt – wenn auch teilweise zu anderen Zeitpunkten, als in der Regelschule.

Wozu dient das viele Material? Lenkt das die Kinder nicht vom Wesentlichen - vom Verinnerlichen - ab?

Das Material regt die Sinne an, will Spaß am Lernen wecken und erhalten und macht die Lernaufgaben plastisch. Lernen geschieht am einfachsten und sinnvollsten durch Be-Greifen. Erst dann kann der nächste Schritt, die Abstraktion, vollzogen werden. Die Lerninhalte sind nicht etwas auswendig gelerntes, sondern für immer mit einem Bild verbunden.

Wozu dient die Jahrgangs- / Altersmischung?

Altershomogenität ist ein künstliches Gebilde, das es sonst im Zusammenleben und im Berufsleben nicht gibt. Sie führt dazu, dass sich Kinder häufig über ihre Leistung oder ihren Status definieren. Gerade bei der hohen Anzahl an Einzelkindern ist eine familienähnliche Struktur für das soziale Miteinander und das Lernen voneinander wichtig.

Wie können die PädagogInnen Kindern etwas beibringen, wenn die Altersspanne 3 bis 4 Jahre beträgt und somit unterschiedliche Interessen vorliegen?

Da die Kinder bei uns selbst bestimmt lernen und nichts im herkömmlichen Sinne „beigebracht“ bekommen, stellt sich die Frage in diesem Sinne nicht. Die Einführung neuer Themen und Fachbereiche findet in kleinen Gruppen statt. Die Kinder werden in die Lage versetzt, dann mit Hilfe des Materials allein oder in Gruppen weiterzuarbeiten. Die PädagogInnen stehen für weitere Fragen zur Verfügung und leisten gegebenenfalls Hilfestellung.

Wie beurteilen Sie den Leistungsstand ohne Noten und behalten den Überblick über Lernfortschritte der einzelnen SchülerInnen?

Notengebung ist niemals objektiv! Noten spiegeln nur den momentanen, subjektiven, klassenorientierten Stand eines Kindes wider. Erzielte Fortschritte, Anstrengungen durch unterschiedliche Voraussetzungen und der Prozess des Lernens bleiben unbeachtet. Unsere LehrerInnen beobachten jedes Kind unter diesen Gesichtspunkten während des Schuljahres intensiv und dokumentieren ihre Beobachtungen. Zum Schuljahresende erhält jedes Kind eine detaillierte Aufschlüsselung seiner Fortschritte und Fertigkeiten. An deren Erstellung hat das Kind mitgewirkt. Selbsteinschätzung und Eigenwahrnehmung werden damit gestärkt.

Zum Lernen braucht man Ruhe. Wie schaffen Sie dieses Arbeitsklima, wenn die Kinder nicht auf ihren Plätzen sitzen bleiben müssen und sogar miteinander lernen dürfen?

In der Freiarbeit dürfen die Kinder ihre Arbeitspartner und ihre Beschäftigung frei wählen. Dabei muss immer eine Arbeitsatmosphäre herrschen, die allen das Arbeiten ermöglicht. Daneben gibt es die Stillarbeit, in der sich die Kinder alleine und ruhig mit einem Thema beschäftigen.

Einige Kinder sitzen am Tisch, andere arbeiten am Boden, wieder andere befinden sich in der Leseecke und einige laufen sogar beim Lernen umher. Ist das nicht ein ungeregeltes Chaos?

Wir gewähren Freiheit, nicht Zügellosigkeit. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt. Wir lassen die Kinder nicht einfach gewähren, sondern beziehen sie beim Erstellen der Regeln mit ein. Diese Regeln müssen von den Kindern wie von den Erwachsenen eingehalten werden. Soziales Miteinander und der Respekt im Umgang sind uns sehr wichtig.

Es ist ein sehr ungewohntes Bild, dass Kinder beim Lernen nicht sitzen bleiben müssen. Beeinträchtigt das nicht die Aufnahmefähigkeit enorm?

Motorik und Lernvermögen hängen eng zusammen. Kinder in ihrem Bewegungsdrang zu beschneiden heißt, ihre Lernfähigkeit einzuschränken und Aggressionen zu fördern. Deshalb ermöglichen wir Lernen in Bewegung. Dabei dürfen die anderen Kinder jedoch nicht gestört werden.

Kommen Montessori-Grundschüler auf einer „normalen“ Schule überhaupt zurecht, z.B. nach einem Übertritt oder Umzug?

Ja. Erfahrungsgemäß schaffen die Schüler den Übertritt, den sie anstreben. Unserem Unterricht liegt der amtliche Lehrplan der staatlichen Schulen zu Grunde, dessen Lehrinhalte auch alle in den vier Jahren Grundstufe vermittelt werden. Die Montessorischule löst sich jedoch gelegentlich von der vorgegebenen Reihenfolge, da manche Materialen andere Zugangswege ermöglicht. So entspricht der Lerninhalt nicht immer der Jahrgangsstufe, die im amtlichen Lehrplan vorgesehen ist.

Werden die Kinder der 4. Klasse auf den Übertritt auf ein Gymnasium oder eine Realschule vorbereitet und können sie den Übertritt schaffen?

Die Kinder der 4. Klasse werden sowohl für den internen Übertritt von der Grundstufe in die Mittelstufe unserer Schule wie auch für den Probeunterricht des Gymnasiums bzw. der Realschule in extra dafür ausgewiesenen Stunden vorbereitet. In der Regel schaffen Kinder, die auf Grund ihrer Persönlichkeit, Auffassungsgabe und Arbeitshaltung geeignet sind, mit Hilfe dieser Vorbereitung den Übertritt.

Welche Abschlüsse können die SchülerInnen der Montessori-Schule erreichen?

Die SchülerInnen werden mit dem Fortschreiten unserer Schulentwicklung den „Erfolgreichen Hauptschulabschluss“, den „Qualifizierenden Hauptschulabschluss“ und den „Mittleren Bildungsabschluss“ erwerben können. Neben diesen staatlichen Abschlüssen erwerben sich die SchülerInnen der achten Jahrgangsstufe eine zusätzliche Qualifikation: Den so genannten „Montessori-Abschluss“. Die Jugendlichen erstellen über mehrere Monate hinweg eine Arbeit, die einen theoretischen und einen praktischen Teil umfasst. Die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten sollen dabei besonders zum Tragen kommen. In der Vorbereitung und Bearbeitungsphase werden die SchülerInnen von beratenden Mentoren begleitet. Ihre fertigen Arbeiten präsentieren sie einem großen Publikum durch einen kleinen Vortrag mit entsprechendem Anschauungsmaterial und einer Ausstellung. Eine Jury begutachtet die Arbeiten und die Präsentation und würdigt die Ergebnisse.
Nach Abschluss der 10. Klasse in unserer Montessorischule ist das Erreichen eines fachgebundenen oder vollen Abiturs möglich über den Besuch einer sogenannten MOS (Montessorioberschule). Im Regelschulsystem kann man mit dem vorgegebenen Notendurchschnitt in der Mittleren Reife auf ein Gymnasium wechseln oder auf einer FOS (Fachoberschule) den Schulbesuch fortsetzen. Hier erreicht man nach zwei Jahren ein fachgebundenes Abitur, nach drei Jahren und dem Nachweis einer zweiten Fremdsprache das Vollabitur.

Können sich Montessori-SchülerInnen ins Berufsleben eingliedern?

Die Schlüsselqualifikationen, die die SchülerInnen an unserer Schule erwerben, wie z.B. Teamfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Übernahme von Verantwortung und Engagement werden gerade in Ausbildungsberufen geschätzt und erwartet.

Sie haben in der Schule in der Regel mehr Anmeldungen als Sie Kinder aufnehmen können. Welche Aufnahmekriterien haben Sie?

Wichtigstes Kriterium neben der Schulreife des Kindes ist, dass die Eltern sich mit dem Montessori-Konzept auseinandersetzen, sich bewusst für diese Form des Schulunterrichts für ihre Kinder entscheiden und das pädagogische Konzept unterstützen. Weiter ist es wichtig in den jahrgangsgemischten Klassen eine Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Jahrgängen und zwischen Jungen und Mädchen herzustellen. Geschwisterkinder und Kinderhauskinder werden dabei bevorzugt.
Geht es um die Aufnahme von Integrationskindern, kann immer nur eine Einzelfallentscheidung unter dem Aspekt der optimalen Ausbildung des Kindes getroffen werden. Hier ist auch zu entscheiden, ob ein Integrationshelfer zusätzlich notwendig ist.

Lassen sich die Mitarbeit und das geforderte Engagement der Eltern mit einer Berufstätigkeit vereinbaren?

Ja. Jede/r kann sich den Bereich, in dem sie/er sich engagieren möchte, selbst aussuchen. Die vielfältigen Möglichkeiten der Mitarbeit erlauben eine Auswahl.

Quelle: www.schule.montessori-eichstaett.de/haeufige-fragen/